Lesetipp: „Möwen ohne Pommes“ von Daniel Müller

An einem Ostsee-Strand, im Sommer: hier ist David auf dem Camping-Platz, auf dem er seine halbe Kindheit verbrachte. Das ohrenbetäubende Getrappel von tausend Käferbeinchen, die aus den abendlichen Kiefernschatten entfliehenden Fabeltiere, der Äther, der hier im Regen aus dem Boden steigt: sie sind dem eigentlichen Stadtkind so vertraut, wie die Innenseiten seiner Lider.

In zwei Wochen will er die Knoten seiner Gegenwart durch die Ösen seiner Vergangenheit fädeln. Gelingt es ihm, seine Beziehung zu retten, seine Abhängigkeit zu beenden und sich seiner Familie zu stellen? Oder verstrickt er sich nur noch tiefer in diesen Sumpf aus Angst, Zweifeln und Schlumpfeis?

 

„Möwen ohne Pommes“ von Daniel Müller ist ein Sommerbuch für alle, die sich beim Lesen den Ostseewind um die Ohren wehen lassen wollen!

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Annett Jaensch, Autorin mit den Schwerpunkten Tanzjournalismus und Literaturbesprechungen, veröffentlicht hier in Blogform, was ihr Bemerkenswertes auf der Theaterbühne oder zwischen zwei Buchdeckeln begegnet.




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